Serse

 

Die Serse-Tasche fängt die Eröffnungsszene dieser Oper ein, in welcher der königliche Müßiggänger seine Liebe zu einer herrlichen Platane besingt.

Der Henkel symbolisiert mit seinen Platanenblättern aus Filz, dem Geäst aus Wolle, seinen Zweigen und Knospen aus Glas den umworbenen Baum. Der grüne Bogen des Henkels wird mit Teilen aus dem Originalstoff des Serse-Kostüms fortgesetzt. Und weil es in der gesamten Oper um die (Verirrungen der) Liebe geht und der Witz in dieser Tragikomödie nicht fehlt, verwandeln sich diese bunten Blätter auch einmal in ein Herz …

Die Zylinder-Form der Tasche ist dem Turm auf der Bühne nachempfunden. Als Spirale gearbeitet möchte die Kreation auch an das „Kreisen“ der Da Capo-Arien erinnern.

Auf dem Innentäschchen (das hinten am oberen Rand der Tasche lose hängend eingearbeitet wurde, mit kl. Druckknopf an der Lasche) steht, üppig barock geschrieben, der Titel von Serses (Malena Ernmann) Auftrittskavatine, der sich auch zu Zeiten, als die Oper nicht auf den Spielplänen stand, größter Bekanntheit erfreute: „Ombra mai fù“

Da es eine Figur gibt, die gleich dem Titelhelden anfangs glaubt, es reiche das Lieben um geliebt zu werden, findet sich auch deren Kostümstoff auf der Tasche wieder: ein kleiner hellgrüner Gruß von Atalanta (Danielle de Niese) und ihrem wundervollen Mantel!

Verwendete Materialien:

Stoffe des Serse- u. Atalanta-Kostümes nach Tobias Hoheisel als Blätter

Grundstoff außen dunkelroter, innen hellroter-grünlich changierender Taft

grünes Seidenleinen als Grundstoff für den Henkel (Blätter aus zweierlei Filz)

Größe:

Höhe ca. 26 cm

Höhe des Henkels ca. 27 cm zum Über-Die-Schulter-Tragen

Durchmesser des kreisförmigen Bodens ca. 24 cm

Preis:  

€ 179,- / € 152,- für TAW-AbonenntInnen

(inkl. Schachtel mit Szenenfotos der Produktion)

         

Die handgenähten Modelle werden auf Bestellung einzelangefertigt.

Bitte kontaktieren Sie uns unter taschen@lilu.at oder 0650/43 43 44 5.

Die Oper wurde 1738 von Georg Friedrich Händel komponiert.

Premiere am Theater an der Wien: 16. Oktober 2011

Den schönen "Beipackzettel" gibt es hier als Download.